01Bewegung, die gut tut
Regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung bis in Zehen und Fingerspitzen. Schon 20 bis 30 Minuten an den meisten Tagen machen einen Unterschied.
- Zügiges Gehen, Radfahren oder Schwimmen
- Gleichgewichtsübungen, etwa auf einem Bein stehen, gestützt an einer Stuhllehne
- Sanftes Dehnen von Waden und Fußsohlen
02Füße aufmerksam pflegen
Wer weniger spürt, bemerkt kleine Verletzungen oft spät. Ein kurzer täglicher Blick auf die Füße – notfalls mit einem Spiegel – hilft, Probleme früh zu erkennen.
- Gut sitzende Schuhe mit genügend Platz für die Zehen
- Füße täglich waschen, gut abtrocknen und eincremen
- Badewasser mit dem Thermometer prüfen, keine Wärmflasche direkt auf die Haut
03Bewusst essen und trinken
Gemüse, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Nüsse und Fisch versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen. B-Vitamine spielen für die Nerven eine Rolle; ein Vitamin-B12-Mangel ist im Alter häufiger und lässt sich ärztlich feststellen. Alkohol belastet die Nerven zusätzlich.
04Häufige Fragen
Wann sollte ich wegen Kribbeln oder Taubheit zum Arzt?
Wenn die Beschwerden länger anhalten, zunehmen oder Sie im Alltag einschränken. Die Ursachen sind vielfältig und sollten ärztlich abgeklärt werden.
Spielt der Blutzucker eine Rolle?
Ja. Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte gehören zu den häufigsten Ursachen für Nervenbeschwerden. Regelmäßige Kontrollen sind daher sinnvoll.
Können Nahrungsergänzungsmittel eine Behandlung ersetzen?
Nein. Sie ersetzen weder eine ausgewogene Ernährung noch eine ärztliche Behandlung. Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker.